![]() | 14. Februar 2008 Was würdet Ihr tun???? Hallo Ihr lieben , wir haben ein Riesen Problem mit unsere Hellen , einen Deutschen Schäferhund. Sie ist 8,5 Jahre alt. Sie hat Krebs. Das erste mal wurden Ihr im Jahr 2003 zwei Tumore entfernt , wonach auch alles i.O. war aber letztes Jahr hat sie am Gesäuge wieder einen Tumor bekommen der im Juni auch entfernt wurde. Aber im September bekam sie an fast gleicher Stelle einen neuen Knoten. Wir haben dann den großen Fehler gemacht und sind zu einer Tierheilpraktikerin in Neuwied am Rhein gegangen welche uns direkt nach der ersten Sitzung bestätigte das es nichts Bösartiges sei. Nachdem sie uns dann viel Geld abgenommen hat und es nicht besser sondern schlimmer wurde mit dem Konten sind wir dann zum Tierarzt gegangen der auch meinte das es so wie es aussieht ein erneuter bösartiger Tumor ist , der jetzt aber aufgrund seiner größe und Stelle nicht mehr Operadel sei. Seit November ist dieser Tumor dann auch nach aussen aufgegangen und unser Hund hat eine offene Stelle. Seit zwei Wochen blutet dieser jetzt auch öfter und wir waren am Dienstag auch wieder beim TA der sagte das es irgendwann so schlimm wird das es nicht mehr aufhört zu Bluten , und wir uns überlegen sollten ob wir den letzten schritt einleiten sollten. Jetzt stellt sich für uns die große Frage , unser Hund ist sonst noch super drauf sie spielt ohne Ende und hat auch keine Schmerzen , wenn sie mit uns auf Tour ist macht sie auch immer noch einen auf KING LUI. Aber was passiert wenn wir Arbeiten sind und sich die Wunde so öffnet das sie sich nicht mehr schließt und unsere Hund somit verbluten würde. Wir wissen echt nicht was wir machen sollen , was würdet Ihr an unserer Stelle tun????????????? Liebe Grüße Ruth und Michael |
![]() | 14. Februar 2008 Schwere Entscheidung, aber... Hallo ihr beiden, ich kann euer Wechselbad der Gefühle sehr gut verstehen. Ich musste vor knapp einem Monat meinen kleinen Jack Russel Timmy erlösen lassen. Er war fidel und nichts war. Bis am besagten Tag 12.3.07 der große Knall kam... Er sackte zusammen, krampfte und verlor Speichel in Sturzbächen. Naja wir haben ihn dann nach knapp 5Stunden bei unserer Tierärztin erlösen lassen. (Er wurde vorher schon ins künstliche Koma versetzt, musste sich also nicht quälen). Ich verstehe euch so gut, dass glaubt ihr mir gar nicht. Ich dachte damals auch, dass wars jetzt. Ohne Timmy... Aber man darf nicht zulassen, dass ein Tier sich am Ende quält. Zumal wenn man auf Arbeit ist und nicht weiß was das Tier macht. Ich würde euch nahe legen, nehmt langsam Abschied. Das Tier soll und darf sich nciht quälen. Es können ja ruhig noch ein paar Wochen sein. Nehmt bewusst Abschied, verwöhnt sie in alles Zügen. Und ganz wichtig, geht den letzten schweren Weg gemeinsam! Liebe Grüße und meldet euch was nun ist/war... Julia PS: Ich habe von meinem Hund einen Abdruck der Pfote machen lassen und habe sie mir an den Knöchel tätowieren lassen. So trage ich meinen kleinen Engel immer bei mir... |
![]() | 14. Februar 2008 meine Meinung als Tierarzt ich würde entweder darauf bestehen, dass die Hündin operiert wird oder wenn es absolut keine Möglichkeit gibt, was relativ selten ist, einfach eine symptomatische Behandlung einleiten. Das heisst entzündungshemmende Salben auftragen. Zur Blutung bis zum Exitus kommt es sehr, sehr selten. Um das Lecken zu vermeiden gibt es Bitterpasten oder ähnliches. Bin gern bereit weitere Fragen zu beantworten wildschoen |
![]() | 14. Februar 2008 mitgefühlt... hallo ihr zwei, das tut mir sehr leid. meiner mutter und mir ging es damals nicht anders, unser hund konnte nicht mehr laufen bzw. nicht richtig auf stehen, doof gesagt er hätte einen rollstuhl gebraucht, aber vom kopf war er noch total da und die tierärztin sagte aber dass das tierquälerei sei. ich würde mich noch mal bei 1 oder sogar 2 anderen tierärzten informieren, ob man dass wirklich nicht operieren kann. und dann weiter sehen... |
![]() | 15. Februar 2008 @rundm & wildschoen . . . hallo ihr lieben, ich frage mich ja schon, wieso bei d.e.r diagnose und d.e.m alter der hündin nicht schon gleich bei der ersten OP beide milchleisten praktisch prophylaktisch komplett entfernt worden sind ... ??? und alternativ- und/oder naturmedizin, oder auch TCM sogar, kann, wenn richtig angewandt und gekonnt, da durchaus noch sehr hilfreich sein für euren liebling ... !!! lg, der : K_i_R rettungsdienst tierheilpraktiker . . . |
![]() | 15. Februar 2008 Holt euch auf jeden Fall noch eine zweite oder dritte Meinung. Raten was ihr tun könnt oder was ich tun würde kann ich nicht, da ich eure Hündin nicht kenne und die Situation vom schlichten Schreiben her nicht gut einschätzen kann. LG Tiff |
![]() | 15. Februar 2008 ich drücke Euch die Daumen das alles gut geht..........mehr kann ich leider nicht dazu sagen. |
![]() | 15. Februar 2008 auf jeden Fall eine 2. Meinung Wir hatten vor einigen Jahren mit unserer damaligen Münsterländerhündin beinahe die gleiche Diagnose und unsere erste Tierärztin war ganz scharf aufs operieren wir waren danach noch bei einem anderen Tierarzt der uns erst mal von einer Operation abriet, immerhin war sie damals auch schon 10 Jahre alt. Bis zu guter letzt hatten wir sie bis die kleine 16 Jahre alt war. Allerdings hatten wir das Glück das sich der Tumor bei ihr nicht öffnete, aber da ihr sagt das sie ansonsten noch Fit ist würde ich mir an eurer Stelle wirklich noch eine 2. Meinung einholen und auf das beste hoffen. Ich wünsche euch viel glück und noch eine möglichst lange und unbeschwerte Zeit mit eurer Kleinen!!! |
![]() | 15. Februar 2008 @rundm & wildschoen . . . hallo ihr lieben, ich frage mich ja schon, wieso bei d.e.r diagnose und d.e.m alter der hündin nicht schon gleich bei der ersten OP beide milchleisten praktisch prophylaktisch komplett entfernt worden sind ... ??? und alternativ- und/oder naturmedizin, oder auch TCM sogar, kann, wenn richtig angewandt und gekonnt, da durchaus noch sehr hilfreich sein für euren liebling ... !!! lg, der : K_i_R rettungsdienst tierheilpraktiker Wir fragen uns auch warum wir auf den TA gehört haben und nicht die Milchleisten haben entfernen lassen aber er meinte das es nicht nötig sei und wenn der Hund einmal anfällig für Krebs wäre dann würde er diesen auch bekommen wenn wir jetzt die Milchleiste entfernen würden. Ich habe auch vergessen zu erwähnen das nach dem Röntgenbild her auch schon die Lunge und wahrscheinlich das Herz befallen ist außerdem hat sie auch noch zwei kleine Knoten am rücken bekommen. Ich möchte aber noch einmal erwähnen das der Hund sonst absolut fit ist , er ist weder Kurzatmig noch hat er Schmerzen , den würde uns die Entscheidung leicht fallen weil wir absolut nicht wollen das sie sich Quält. Aber jeder der den Hund sonst sieht sagt oh was soll der haben und wenn sie dann die offene Stelle am Bauch sehen. Ich wollte auch nicht alle Heilpraktiker schlecht machen unser TA hat uns nämlich an eine sehr gute Heilpraktikerin in Rösrath verwiesen , und ich behandle zur Zeit den Hund auch wieder mit einer Kombination aus Schlangen und Spinnengift ( C300 und C33 ), welches den Tumorwachstum doch deutlich einschränkt. Eine zweite und dritte Meinung haben wir auch schon eingeholt aber jeder sagte es sei inoperabel weil die Tumore einfach zu groß und zu viel sind und der Haupt Tumor auch noch genau in der Ellenbeuge sitzt. Wir wären ja schon froh wenn wir wenigstens etwas gegen die offene Stelle tun könnten außer sie täglich zu reinigen und mit Betha Isadonna Salbe zu schützen. Vielen dank aber für eure bisherigen Antworten. LG Ruth und Michael |
![]() | 16. Februar 2008 @Ruth und Michael . . . das liest sich ja doch alles schon recht schlimm, aber unter DEN bedingungen macht ihr auf jeden fall schon alles machbare machbar, und das auch richtig, und wenn eure HP das wachtum des tumors mit ihrer therapie doch so eingermaßen im griff hat, und EURE KLEINE KEINE SCHMERZEN LEIDET, ist es so schon recht optimal, und das therapeutishce procedere würde ich dann nur ändern, wenn es eurem liebling doch mal schlechter gehen sollte ... *weitermeinedaumendrückdassnicht lg, der : K_i_R rettungsdienst tierheilpraktiker . . . |
![]() | 16. Februar 2008 Tierfreund Wir als Hundebesitzer können das gut nachvollziehen und denken solange es dem Tier gut geht und es keine schmerzen hat könnte ich es nicht über das Herz bringen den letzten Schritt zu tun ich habe das einmal erlebt und meinte ich sei ein harter Hund, aber da hab ich mich ganz schön getäuscht. Tiere sind wie Kinder und treue Seelen und wachsen einem ans Herz das ist es nicht einfach eine endgültige Entscheidung zu treffen. Lieben Gruß Paarsdbaden |
![]() | 16. Februar 2008 @Paarsdbaden . . . GANZ GENAU SO IST ES, UND WER WAS ANDERES SAGT, HAT EINFACH KEINE AHNUNG ... *binauchmitleidenderweildasaucherlebt lg, der K_i_R . . . |
![]() | 16. Februar 2008 @KIR Unsere Hunde sind wie unsere Kinder. Wenn wir von der Arbeit heim kommen , freuen die sich sogar mehr als unsere Kinder. Das zeigt uns doch jedes mal wie treu und ehrlich die beiden sind. Liebe Grüße paarsdbaden |
![]() | 16. Februar 2008 @Paarsdbaden . . . und auch das 'unterschreibe' ich völlig problemlos, erlebe ich das doch bei mir mit liessa grade immer genauso ... und da ich mit sehr vielen tieren auf dem gutsgroßbetrieb meines großvaters aufgewachsen bin, und ohne tiere um mich herum nicht mag, kann, und auch nicht (mehr) will, bin ich inzwischen sogar so weit, mir meine freunde und bekannte nur noch aus dem und im kreis der tierzugewandten, tierliebenden tierhalter zu suchen ... glg, der : K_i_R rettungs-dienst tierheilpraktiker . . . |
![]() | 16. Februar 2008 alles gute wünsche.... ich wünsche euerer hündin alles gute das ihr die richtige entscheidung trefft solange es ihr noch gut geht würde ich es auch nicht übers herz bringen mit ihr den letzten schritt zu tun auch ich suche mittlerweile meine bekannten danach aus ob sie mit meinen beiden hunden können oder nicht bzw ob die hunde sie mögen wo meine wuffis nicht willkommen sind bin ich auch nicht willkommen weiterhin daumen drück und lass mal von ihr hören |