![]() | 24. März 2009 Wölfin illegal geschossen. Jetzt war es wieder einmal soweit. Angst und Dummheit haben vermutlich gesiegt. Am 22.01.09 wurde in der Nähe von Reichwalde eine junge Wölfin von einem Spaziergänger tot aufgefunden. Besonders schlimm war auch, dass sie einen Bauchschuss hatte, an dem sie erst nach 1-2 Tagen elendig verendet ist. Ich frage mich - WAS SOLL DAS? Diese Tiere stehen seit 1990 unter Artenschutz. Wer sich ein wenig mit dem Thema befasst, wird wissen, dass es keinen belegten Fall in der Geschichte unserer Region gibt, in der ein Mensch durch einen Wolf ums Leben gekommen ist. Anstatt sich zu freuen, dass die heimische Tierwelt eines ihrer interessantesten Geschöpfe zurückerhält - kommt es zu solchen Handlungen. Leider gibt es immer Ärger, wenn der Mensch Konkurrenz in seinem Revier bekommt. Ein Umdenken und Aufklärung tut wirklich not. Al (woody_68) PS: Wie seht ihr das? Habt ihr auch Angst? Glaubt ihr wirklich, dass eure Kinder beim Spielen in der Natur gefährdet sind? |
![]() | 24. März 2009 stimmt geben wir euch/dir recht. die tiere sterben aus---keinen kümmerts, die luft wird verpestet---keinen kümmerts hauptsache die kohle stimmt usw usw. aber (so schlimm es auch ist, war und immer bleiben wird, bei nem amoklauf brüllen alle ganz laut) die angehörigen tun uns auch mega leid, aber so ist die menschheit....sie rottet sich irgendwie aus...egal ob durch kriege...seuchen...oder tiere vernichten und dann haben wir nix zu essen mehr...also wieder krieg usw. um die letzten reste. wir führen ja schon seit ewigen zeiten krieg gegen tiere und natur und wer wird gewinnen ??? wir denken die natur holt sich ihr recht zurück. |
![]() | 24. März 2009 rubia... dein ärger ist verständlich..vor allem uns hundefreunde ärgert es sicher sehr da ja unsere fiffi's iergendwann,iergendwo von dem einen abstammen. allerdings wirfst es ein viel tiefgreifenderes problem auf...das problem MENSCH!!! der der aus welchem trieb auch immer wölfe ausrottet,robenbaby's abschlachtet ( canadier haben die tötungsqwote wieder erhöht) oder kinder in einer schuhle wahllos erschiesst. mit unverstänndnis stehen wir mit tränen in den augen vor diesen taten und fragen uns was tun?... ich schlage vor mit dem grössten problem anzufangen...dem menschen!!!...am besten auszurotten ( vorsicht spizfindige zum nachdenken anregende formulierung rubia...trotzdem gut mit dem finger drauf zu zeigen |
![]() | 24. März 2009 Umdenken und Lernen Solange die Menschen immer noch mit Scheuklappen durch die Gegend rennen und so denken wie ihre Vorfahren vor zig Jahren, solange wird sich auch nichts an der Meinung über den Wolf ändern. Wen es interessiert es gibt im Netz so viele gute Seiten über Wölfe. Wobei die deutschen Seiten etwas nüchterner gestaltet sind, aber die Seiten aus den USA wirklich richtig spannend zu lesen sind. Man kann z.B. auf den Seiten der Wolfspopulation in Ely, Minnesota die Wölfe per Webcam beobachten (wenn die Tageszeit stimmt) oder wer möchte kann dort gar einen Wolf "adoptieren". Meiner Meinung nach eine der besten Seiten im Internet über Wölfe. Einer ihrer Leitsprüche: "Teaching the World about Wolves" Dass, das dringend notwendig ist , das zeigt wieder einmal dieser sinnlose Tod dieser Wölfin. Activ1001, Du hast es richtig erfasst. Nicht der WOLF ist die Bedrohung, sondern der MENSCH! |
![]() | 24. März 2009 einfach nur schlimm Diese Leute denken einfach nicht nach, dass man gleich so ein bedrohtes Tier erschiessen muss. Reicht es nicht aus das man das Tier betäubt und es in ein Tierschutzgehege bringt? Das ist das gleiche wie mit dem Bär der in Deutschland aufgetaucht ist. Da hat er dann mal randale gemacht und worde gleich zum erschiessen freigegeben, da hat genau so keine Betäubung gereicht. Einfach nur schlimm |
![]() | 24. März 2009 Ja, der Mensch ist das Problem, also Du, Du und Du.. Ich als passionierter Jäger möchte auch mal was zum Thema beitragen. Ich spreche ganz sicher nicht für DIE Jägerschaft, denn die gibt es so homogen leider nicht. Meine persönliche Meinung und die auch aller Mitjäger in meiner Umgebung ist die, dass wir uns über die Rückkehr des Wolfes sehr freuen. Wer das Jagdgesetz kennt weiß, das in § 1 "die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepaßten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen" als oberste Priorität hat. Zu einem artenreichen Wildbestand gehört natürlich auch der Wolf, der wiederum für einen gesunden Bestand sorgt, indem er auch vorwiegend schwache Tiere reißt. Natürlich, es ist ein "wildes" Tier und auch die Bauern haben dann wieder damit zu "kämpfen". Schliesslich war es auch der Bauer und die Landbevölkerung, die einst diese großen Raubtiere zum Schutze seiner Herden ausgerottet hat, nicht der Jäger. Geschossen wurde der Wolf diesmal sicher von einem der regionalen Jäger, der gleichzeitig auch Bauer sein kann. Gerade in diesen ländlichen Regionen sind die Grenzen da oft fließend. Man muss verstehen, dass sich sowohl Land- als auch die Jagdwirtschaft zu einem nicht zu verachtenden Wirtschaftszweig entwickelt hat. Es ist auch SEHR teuer eine Jagd zu pachten. Zudem - was viele vielleicht auch nicht wissen - ist der Jäger für die Wildschäden verantwortlich und muss diese bezahlen. Das geht oft in die Tausende. Schliesslich hat er dafür zu sorgen, dass der Wildbestand verträglich bleibt und solche Schäden nicht entstehen - in der Praxis aber gar nicht zu machen. Wenn jemand nun viel Geld zahlt für die Jagd und er schießt nichts mehr, kann das für Unmut sorgen. In meinen Augen keine Rechtfertigung, aber ich (und auch Ihr) habt da leicht Reden. So ein Pachtvertrag läuft oft auch über 12 Jahre, da kommt man so schnell nicht raus. Ihr seht also, das Thema ist SEHR komplex und es sind mal wieder eine Menge Interessen im Spiel, von der ängstlichen Mutter, die Sorge um ihr Kind hat, weil sie sich alle zu weit von der Natur entfernt hat ganz zu schweigen. Da hilft eben nur Aufklärung und Entschädigung, die es für Jäger wohl nicht geben wird. Letztlich wird wie IMMER - ob wir wollen oder nicht - der Mensch seine Interessen über die des Tieres stellen. Das war so und wird in einem gewissen Maße auch immer so bleiben. |
![]() | 24. März 2009 Ich gebe dir da voll recht,was das abschießen von Wölfen betrifft. Man sollte nicht so egoistisch menschlich denken,denn schließlich sorgen Tiere ja auch den Erhalt unserer Natur.Lg |
![]() | 24. März 2009 pureseduction... sehr interesante sichtweise... ganz erlich. das problem ist mal wieder die theorie... in der hört sich vieles einleuchtend und gut an. und wie immer gibt es leute die sich an etwas halten und andere nicht. wieso,weshalb die wölfin in unseren breitengraden nun erschossen wurde wissen wir ja nicht...der jenige wird uns hier sicher keine rechenschaft ablegen. ich denke das dein letzter satz der alles entscheidende ist... leider! |
![]() | 24. März 2009 Interessen hin oder her.... bei dieser Tat handelt es sich auf jeden Fall um eine illegale, wenn es nicht sogar ein Straftatbestand ist. Selbst wenn der Wolf dem Jagdrecht unterliegen würde, was er zu meiner Ausbildung zum Jäger vor 16 Jahren noch war (kurios: damals gab es keine Wölfe in Deutschland, seitdem es sie wieder gibt, unterliegen sie nicht mehr dem Jagdrecht), wäre er ganzjährig geschont. Somit würde es Minimum ein Schonzeitvergehen darstellen und im schlimmsten Fall zum Verlust des Jagdscheines führen. Nur schade, dass es in solchen Fällen nicht annähernd solch präzise Ermittlungen gibt, wie in einem Fall eines menschlichen Opfers. Verabtwortungslos ist es allemal. |
![]() | 24. März 2009 Wolf illegal getötet 10.000 Euro Belohnung für Hinweise auf den Täter Nach dem illegalen Abschuss einer Wölfin in der Lausitz Ende Januar wollen die Naturschutzverbände NABU, WWF und die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe gemeinsam eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise auf den Schützen aussetzen. „Die Täter haben auf besonders perfide und schmerzhafte Art ein geschütztes Tier getötet“, hieß es am Freitag in einer Erklärung. Das junge Tier war Ende Januar südlich des Tagesbaus Reichwalde tot aufgefunden worden. Wie die Obduktion ergeben hatte, war es illegal erschossen worden. Der Wolf ist ein in Deutschland streng geschütztes Tier. Der Bestand wird auf gerade mal 40 Tiere geschätzt. Der illegale Abschuss stellt eine Straftat dar, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann. Quelle: Tasso Newsletter |
![]() | 24. März 2009 Danke Rubia. Dann bleibt ja zu hoffen, dass man ihn doch noch erwischt. Die Beweisführung dürfte ohne Projektil allerdings schwerfallen und oft halten dörfliche Gemeinschaften recht dicht. Ich bin da also eher pessimistisch. Aber vielleicht schreckt es potentielle Nachahmer ab, wäre ja schonmal was. |
![]() | 24. März 2009 Was bei euch in Deutschland der Wolf ist, sind bei uns der wieder eingebürgerte Bär und der Luchs. Letzterer ist extrem scheu und fast unauffindbar, ersteren gibts im Hochschwabgebiet in gezählten Stücken. Traut sich einer doch zu nah an den Menschen ran wird er sicherheitshalber abgeschossen und seine Geschichte verfilmt. Die Jäger sind außer Obligo, denn die freuen sich einstimmig über die Wiederkehrer. Meist sind es Wanderer, die schnell Radau schlagen und sich gefährdet fühlen. Darum verstehe ich immer mehr, warum viele Waldbesitzer bei uns an das "Zusperren" des Waldes vor Spaziergängern und Wanderern nachdenken. Weil der Mensch oft nicht mehr fähig ist im Einklang mit der Natur zu leben. |
![]() | 24. März 2009 Armes Tier! Wenn er sie schon unbedingt abschießen mußte (wofür ich nicht bin!) dann wenigstens dass sie gleich tot gewesen wär... Das finde ich noch am schlimmsten! Dass sie 1-2 Tage leiden mußte... |
![]() | 24. März 2009 Ich finde es schrecklich,das der Mensch sich immer mehr rechte herausnimmt,in die Gesetze der Flora und Fauna einzugreifen.Das ging früher auch alles ohne den Menschen . |
![]() | 24. März 2009 Eben! Der Mensch meint Gott spielen zu müssen und verpfuscht dabei alles nur... Es wird solange gehn bis aus lauter Profitgier die ganze Natur kaputt ist und der Mensch sich selber ausgerottet hat... |