![]() | 10. Juni 2010 Angst beim Hund wenn's knallt und scheppert! Vor kurzem,beim Gassi gehen im Wald waren wir zuerst zu Viert.Als es knallte,blitze und krachte war ich plötzlich allein.Beziehungskiste weg,Hunde auch. Das Menschen Angst vorm Gewitter haben,kann ich ja noch einigermassen nachvollziehen,aber Hunde Wenn's in einem nahegelegenen Steinbruch beim sprengen knallt,dreht er sich um und zieht in die andere Richtung. Was macht man in so einem Fall?Ich versuche erst gar nicht ihn hinter mir herzuschleifen,weil das nicht gut für die Pfoten ist.Also renne ich mit ihm soweit,bis er von alleine stehen bleibt,was dauern kann....... |
![]() | 10. Juni 2010 ... Beziehungskiste wech Also ich habe mal gelesen, das es eine bestimmte art von Training gibt um Hunde die Schreckhaftigkeit davor zu nehmen. Solche Trainingsarten werden z.b. bei Jagdhunden angewandt um sie an die Schüsse zu gewöhnen. Aber wie genau das nu heißt oder wie das geht, sorry da bin ich überfragt. Vllt einfach mal nach googeln. Lg Dark |
![]() | 10. Juni 2010 Leider fängt das Problem oft schon in der Aufzucht eines Welpen an. Es im "Alter" wieder los zu werden ist, glaube ich, fast nicht lösbar. Ich persönlich habe mir mal diese Knallerbsen gekauft. Also angefangen habe ich damit meine Hunde nur aus metallnäpfen zu füttern. Die lasse ich auch auf dem Boden stehen. Wenn Hunde dann mal stürmich ist und gegen diesen Napf titscht machst mächtig Geräusche..ein kurzes gucken und ein AHHH war nur der Napf.... Dann fülle ich eine Colaflasche mit kleinem Kiese und fange an, mit dem Hund zu spielen...AHH ist laut aber lustig. Dann habe ich mal diese Knallerbsen gekauft und mal hier und da im Haus eine fallen lassen... wurde der Hund immer sicherer wurde mehr geknallt...im Wald habe ich dann mal ein Trinkpäcken geknallt..dummes gucken aber es war ok..... Logisch bei ganz ängstlichen Hunden kann man machen was man will..da wird wohl nichts helfen aber schlimmer könnte es ja eigentlich nicht werden, oder? Er darf natürlich nicht ANgst im eigenen Zuhause bekommen wenn man merkt es geht nicht, muss man Schluss machen. LG Nic PS: ich denke es ist wirklich gleich wie beim Menschen( vllt auch durch die Kindheit)..einige wenige haben Schiss und die meisten finden es cool...warum diese Einstellung dann nicht auch beim Hundi |
![]() | 10. Juni 2010 Ich würde es so probieren Wenn sich n gewitter ankündigt geh raus mit ihm Lass ihn absitzen.Am besten gehst du dazu in die Hocke und rede ruhig mit ihm das er n gaaanz braver ist und dabei schön graulen das er sich beruhigt und merkt das sein Herrchen bei ihm ist und nicht nur daneben steht. Hat bei mir geklappt als ich ihm aufzugfahren beigebracht habe.der ist voll verglast.Paar leckerli dazu und seit dem haben wir nur noch probleme im Bus der schwankt so das ihm schlecht wird aber ansosnten habe wir 2 alles so gelöst. Das gleiche mchst auch mit deiner begleitung aber da nimm andere leckerlis Erdmaennchen |
![]() | 10. Juni 2010 einige wenige haben Schiss und die meisten finden es cool...warum diese Einstellung dann nicht auch beim Hundi Gute Frage,zumal er das erst seit ca. einem Jahr hat.Vorher konnte ihn nichts-naja,fast nichts-erschüttern.Da muss irgendwann mal etwas gewesen sein,das diese Angst ausgelöst hat. Harry |
![]() | 10. Juni 2010 Das gleiche mchst auch mit deiner begleitung aber da nimm andere leckerlis Also die Begleitung an die Leine,absitzen lassen beruhigend auf sie einreden und kraulen?Muss ich mir merken,wenn mal wieder ein "Gewitter" im Anzug ist...... Aber mit dem Hund hab' ich schon so ziemlich alles durch,diese KO-Tropfen auf Naturbasis,oder was das für'n Zeuch ist,auch.Juckt den gar nicht,den alten Junkie |
![]() | 10. Juni 2010 Hoi bei meiner alten Dame, ist das genau so. Sie ist 13 Jahre alt und seit dem sie klein ist hat sie tierische angst vor gewittern und co |
![]() | 10. Juni 2010 Sooo einfach geht es nicht.... Mein Dico ist schußfest, da kann ich mit ner Pistole knallen, bis mir die Ohren zufallen. Ihn stört es nicht. Immerhin sind Jagdhunde darauf getrimmt, dass ein Schuß "Chappi in Sicht" bedeutet und sie dann vom erlegten Wild ihren Anteil bekommen. So stört das Schießen auch Dico nicht, denn ich könnte ja für uns Beute gemacht haben.... Die Sylvesterknallerei kannst du bei deinem Hund im Gedächtnis auch positiv belegen. Aber Blitz und Donner?! Die gehorchen äußerst selten auf Kommando... Nee, alleine ginge mein Dico in ein Gewitter nie raus - seit dem ein Blitz in unseren Blitzableiter zweimal hintereinander eingeschlagen hatte, das Haus klirrte, ein gleichbleibender Summton die Luft erfüllte und ich ordentlich erschrak. Der Blitzableiter funktioniert.... Wenn ich draußen oder gerade unterwegs bin und ein ordentliches Überraschungsgewitter loslegt, bleibt Dico ganz neben mir, auf dass ich ihm gegebenenfalls "Schutz und Schirm" bin. Wenn ich im Gewitter ins Freie gehe, Dico bleibt mir auf den Fersen. Die Bindung zu dir muss einfach stärker sein, als die Angst des Hundes vor Blitz und Donner. Auf alle anderen Lärmereien (Blechdosen, explodierende luftgefüllte Papiersackerln, knallende Handtücher...) kannst du den Hund positiv konditionieren und dies ist bei uns auch ein wichtiger Punkt bei der Wesensüberprüfung (Zuchtankörung). Aber gegen Blitz und vor allem Donner bist recht machtlos, im Leben und beim Hund. |
![]() | 10. Juni 2010 Ach ja ich liebe meine alte Ich nicht Aber das was Du schreibst,mache ich im Prinzip auch,wenn ich mit ihm soweit renne bis er stehen bleibt.Ist gut für'n Hund und für's Herrchen. |
![]() | 10. Juni 2010 Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht wieso mit deinem Hund mitrennst, wenn es knallt. Damit gibst Du ihm in seinem Verhalten eher recht und schaffst wenig vertrauen. Wie alt ist er eigentlich? Meiner Ansicht nach wäre es interessanter stehen zu bleiben, den Hund sich austoben lassen (an der Leine) bis er sich beruhigt und ihm dann ein Leckeli zu geben. Er muss das Vertrauen von Dir bekommen, dass die Knallerei nichts beängstigentes ist. Es erfordert natürlich von Dir, dass du tatsächlich auch ruhig stehen bleiben kannst. Bei Gewitter sollte es natürlich an einem Platz sein, an dem ihr nicht gefährdet seit. LG Il_maschio |
![]() | 10. Juni 2010 Ich bin mir auch nicht sicher,ob es so wirklich richtig ist,was ich da mache.Hab's aber schon versucht mit stehen bleiben und warten,aber der Hund zieht nur in die Richtung,in die er rennen will. Bevor er an der Leine erstickt,renne ich lieber solange,bis er müde ist(von mir gar nicht zu reden),weil er danach zwar immer noch den Schwanz eingedreht hält,aber wenigstens mit zum Auto kommt. Er ist 10 Jahre alt und fing vor ca. einem Jahr damit an.Weiss der Geier warum. |
![]() | 10. Juni 2010 Wenn er vor einem Jahrt damit anfing war da wahrscheinlich irgend etwas was ihn sagen wir traumatisiert hat. Nun unabhägig davon, wenn du stehen bleibst trotz dass er an der Leine, und natürlcih ruhig bleibst, und erst dann wieder los gehst wenn er sich beruhigt hat, dann verschaffst Du ihm Sicherheit. Rennst Du los weil Du meinst er erstickt, dann wie vorher schon erwähnt gibst Du ihm recht. Du als Alfatier im Rudel gibst vor, was gut, was kritisch etc. ist und nicht der Hund. Er wird übrigens nicht ersticken. Allerdings würde ich auch kein Würgehalsband verwenden. Bevor er dann erstickt, wird er sich besinnen. Beruhigende Worte können sicher helfen. Evtl. reicht auch Sit, oder Platz. Zudem würde ich nicht direkt neben ihm stehen, sondern eher in ca. 2m Entfernung. Und dann heißt es für den Rudelführer, der du bist, es auszuhalten. Schwierig ich weiß, doch für die nächsten Wochen, oder Monate evtl. Jahre besser. Vielleicht hilfts. Beste Grüße |
![]() | 10. Juni 2010 Vorhin fiel mir beim überlegen ein,das ich ihn mal mit zum schiessen hatte,in einem Steinbruch,der aber still gelegt ist.Nur rummst das ganz schön und das Echo läuft dann an den Steilwänden entlang und verstärkt den Knall natürlich.Wir hatten Stöpsel in den Ohren,aber der Hund nicht.Blöd.Für den Hund. Damals,vor ca. einem Jahr,was genau passen würde,hat er aber keinen Mucks gemacht und sass eher gelangweilt neben mir und meinem Kumpel. Vielleicht eine Art Depotwirkung,wie bei Medikamenten,oder sowas? |
![]() | 11. Juni 2010 Das wird ein Mitauslöser gewesen sein. Allerdings, hmm, Hunde nehmen ein Gewitter ja auch anders wahr. Sie bemerken ja vorher schon die Luftdruckveränderungen und ähnliches. Hören den Donner lauter, Blitze können unheimlich sein..... Und dann hat Deine Begleiterin auch noch Angst vor Gewitter und ergreift die Flucht..... Positiv belegen würde ich auch versuchen, allerdings zusammen mit Rescuetropfen erstmal. Schauen wie der Hund reagiert, wenn es klappt, dann langsam von den Rescuetropfen runter, aber noch eine zeitlang das Gewitter positiv belegen. Birgit |
![]() | 11. Juni 2010 Diese Rescuetropfen bewirken bei dem Hund rein gar nichts und eine Überdosis will ich ihm auch nicht verpassen,weil mir das zu gefährlich ist. Ich habe das gestern so lustig geschrieben,wie es halt meine Art ist.Aber das nervt schon,wenn der ganze Spaziergang in puren Stress ausartet Freundin Angst,der eine Hund Angst und ich steh' dann doof rum. Ich hab' schon daran gedacht,ihm Ohrenstöpsel zu verpassen,weiss aber nicht,ob ich die dann wieder raus kriege??Vielleicht kriege ich sie ja auch gar nicht erst rein. Oder so kleine Kopfhörer mit einem Ipod,den ich ihm umhänge.Ich weiss allerdings nicht,ob der Hund etwas mit Heavy Metal anfangen kann.Ausserdem knallt's da ja auch manchmal heftigst Du siehst,an Ideen mangelt es nicht.Leider sind das alles Sachen,die man mit einem Tier nicht umsetzen kann.Obwohl...an einer Runde Metallica würde er bestimmt nicht sterben |